Der Sitterviadukt der SBB-Linie St.
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Der Sitterviadukt der SBB-Linie St. Gallen – Winterthur. Der ursprüngliche Viadukt wurde 1856 von der St. Gallisch-Appenzellischen Eisenbahn (SGAE) eröffnet und war als Gitterbrücke ausgeführt - im Aussehen ähnlich wie die Eisenbahnbrücke Koblenz-Waldshut. Die Pfeiler waren ebenfalls Eisenkonstruktionen. Die SGAE hatte mit der aufwändigen Linienführung gegenüber der Nordostbahn (NOB) einen grösseren finanziellen Nachteil und ging bereits im Folgejahr in die Vereinigten Schweizer Bahnen (VSB) auf ohne Einbeziehung der NOB. Die VSB waren später die kleinste der Bahnen, die zu den SBB fusionierten.
Die Gitterbrücke war ebenso wie bei der Koblenzer Rheinbrücke noch vor der Erfindung hochfester Stahlsorten gebaut worden und weniger belastungsfähig. Daher wurde im Zuge des Doppelspurausbaus 1924/25 ein Bogenviadukt erstellt und 1926 eröffnet. Ein Jahr später folgte die Elektrifizierung der Strecke. St. Gallen, Januar 2026.
Das Bild ist durch das Zugfenster von der mit 97 m deutlich höheren Sitterbrücke der Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) heute SOB entstanden.
km0 05.11.2026, 0 Aufrufe, 0 Kommentare